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  • Jutta xxx

Sri Lanka- Die Perle des indischen Ozeans

Ein Land voller Vielfalt, Schönheit und purer Freundlichkeit


Sri Lanka ist ein Land zum Verlieben. Es ist so klein und doch so unglaublich vielfältig. Egal ob Regenwälder, Berge, Wasserfälle oder lange weiße Strände. Das Land hat alles zu bieten um jeden Einzelnen anzusprechen.

Sri Lanka ist zu 70 % buddhistisch, knapp 13 % hinduistisch, 10% muslimisch und 7% christlich. Außerdem gab es portugiesische, niederländische und britische Kolonien. Dementsprechend hat das Land auch kulturell sehr viel zu bieten.


Da mein Ehemann aus Sri Lanka kommt ( Wir haben uns tatsächlich dort kennen und lieben gelernt; allerdings auf den zweiten Blick) war ich dementsprechend schon fünfmal dort und habe dennoch noch nicht alles gesehen.


Solltet ihr also irgendwelche Fragen haben oder gerne auch Kontakte für euren nächsten Urlaub brauchen, schreibt mir sehr gerne.



Historische Sehenswürdigkeiten


Kandy


Der Zahntempel (Sri Dalada Maligawa)

Dieser Tempel liegt im Zentrum von Kandy und ist einer der wichtigsten Tempel Sri Lankas. Er gehört zum UNESCO Welterbe und ist absolut sehenswert. Gemäß der Überlieferung soll der Eckzahn Buddhas dort als Reliquie aufbewahrt sein. Gerade in den Abendstunden wenn die meisten Besucher schon weg sind, kehrt Ruhe ein. Die verschiedenen Gebäude sind beleuchtet und auch die Ölkerzen scheinen im Dunkeln.



Tipp: Stellt euch nicht in die ellenlange Schlange, sondern geht dran vorbei. Die meisten stellen sich stundenlang an um den Zahn Buddhas von der Nähe aus zu betrachten. Falls es euch aber reicht, diesen aus einer gewissen Ferne zu sehen, könnt ihr einfach dran vorbei gehen und so durch das Gebäude gehen.

Männer, zieht auch am besten eine längere Hose und ein T-Shirt an.

Frauen: Lange Hose oder ein langer Rock der die Knie bedeckt+ T-Shirt.

Es finden am Eingang Kontrollen statt. Wer nicht anstandsgemäß gekleidet ist, darf nicht den Tempel betreten.

Ich habe es total genossen, abends auf einer Mauer der Anlage zu sitzen und einfach das Geschehen zu beobachten. Man kommt total zur Ruhe und genießt das "Nichts-Tun".


Royal Botanical Garden

Ein sehr schöner und großer botanischer Garten etwas außerhalb von Kandy. Ihr kommt dort aber schnell mit einem Tuk Tuk hin. Bringt gerne etwas Zeit mit.

Tipp: Legt euch am besten nicht auf die Wiesen zum Picknicken. Es laufen Wachmänner herum die dies nicht gerne sehen.



Kandy View Point

Südlich vom See gelegen kann man eine Straße hochfahren. Nach ein paar Minuten erreicht man einen kleinen Parkplatz. Von dort hat man einen wunderschönen Ausblick auf den See, den Zahntempel und auch die große Buddha Statue (Bahirawakanda Vihara)


Mit dem Zug von Kandy nach Ella

Dies ist wohl eine der schönsten Zugfahrten weltweit. Man fährt viele Stunden durch das Hochgebirge, passiert die saftig grünen Teeplantagen und hat immer einen atemberaubenden Ausblick. Allerdings muss ich sagen, dass diese Zugfahrt zwischen 6-7 Stunden dauert und sri lankische Züge nicht so komfortabel sind wie unsere in Deutschland. Am besten reserviert ihr lange vorher einen Sitzplatz in der 1. oder 2. Klasse oder legt einen Zwischenstopp in z.B. Hatton oder Nuwara Eliya ein.



Anuradhapura

Anuradhapura ist die Hauptstadt der Nord-Zentralprovinz von Sri Lanka und war tausend Jahre lang der Zentralpunkt verschiedener Königsdynastien. Es ist eins der wichtigsten Pilgerziele für Buddhisten. Man findet dort viele Ausgrabungen von Palästen, Klöstern und Monumenten. Außerdem gibt es etliche Tempel .Eins der wichtigsten Wahrzeichen ist wohl Sri Mahabodhi, der älteste Baum unter jenem Siddharta Gautama, Buddha die Erleuchtung erlangt haben soll.


Sigirya

Ein kleines Highlight der Reise und ein Must-Visit wenn man nach Sri Lanka kommt.

Sigiriya kommt von „Singha Giri“ und bedeutet Löwenfels. Es ist ein 200m hoher Monolith aus dem Jahre 463 n.Chr. auf dem sich Ruinen einer Felsenfestung befinden. Auf einem Plateau findet man noch Überreste des Löwentors von dem wahrscheinlich auch der Name kommt.

Geht man ein paar Stufen weiter hinauf stößt man an schöne Fresken von den sogenannten Wolkenmädchen.

Es führen Treppen und Leitern zum Gipfel , die alle gut befestigt sind. Da es bei uns regnete und sich ein Gewitter zuzog, mussten mir uns sehr beeilen. Nach ca. 20 min waren wir oben. Obwohl es grau war und mittlerweile schüttete , hatten wir einen atemberaubenden Blick auf das ganze Umland.

Kleiner Tipp: Gegenüber von Sigiriya befindet sich ein Hügel von dem man einen tollen Blick auf den Felsen hat.


Polonnaruwa

Polonnaruwa, eine wunderschöne Ruinenstadt, ist wie Anuradhapura eine Stadt voller historischer Anlagen. Es gibt etliche Tempel, Paläste und Buddhastatuen zu besichtigen.


Galle Fort

Ein Ort an dem ich nun schon mehrere Male war da er auch sehr eindrucksvoll ist.1663 errichteten die Niederländer dort eine Festung mit fast 3km langen Wallanlagen. Aber auch die Portugiesen hinterließen ihren gewissen „Touch“. Geht man durch die Altstadt , die sich mitten in den Wallanlagen befindet, kann man nicht glauben, dass man in Sri Lanka ist, wohleher in Portugal.

In Mitten des Viertels findet man übrigens schöne ,kleine Cafés die ein bisschen unserem westlichen Trend nachgehen. Ihr bekommt dort fancy Smoothies , Sandwiches , Icecream und mehr.




Natur und Tierwelt


Ella


In Ella ist das richtige High Life! Als wir abends durch die kleine Stadt gingen, fühlte ich mich als sei ich plötzlich in einem anderen Land. Überall offene Bars und Restaurants, Musik und Touristen wo man nur hinguckt. Ella ist der Hotspot aller Backpacker! Man kommt ihr schnell zusammen und gut ins Gespräch. Solltet ihr mal übrigens etwas Abwechslung zur der sri lankischen Küche brauchen, findet ihr hier Burger und Co.


Nine Arch Bridge

Bevor ich das erste Mal nach Sri Lanka flog, hatte ich im Internet immer dieses eine Bild von einer Brücke gesehen. Ein absoluter Instagram Hotspot. Es war klar: Da möchte ich auch unbedingt hin. Erst aber bei meiner zweiten Reise, als ich mit meinem Mann eine Rundreise machte, kam ich an diesen phänomenalen Ort.

Die Nine Arch Bridge liegt mitten im Dschungel. Dementsprechend ist auch der Weg dorthin. Über Stock und Stein, führt ein kleiner Pfad hinunter bis zur Brücke. Mit meinen Flip Flops war ich da leider etwas Fehl am Platz :D

Als ich gerade auf der Brüstung der Brücke lief um dann dieses eine Foto zu bekommen, kamen Wächter und scheuchten mich hinunter. Es ist verboten oben rüber zulaufen; ihr dürft euch aber zum Beispiel am Beginn der Brücke an den Rand setzen.

Naja aber das Foto hatte ich im Kasten!



Little Adams Peak

Von Ella aus kommt ihr übrigens zum Little Adams Peak. Dieser Berg ist eine gute Alternative zum Adams Peak. Den Little Adams Peak, kann man auch mit schlechter Kondition erklimmen und man wird am Ende immer mit einem atemberaubenden Blick bezahlt.

Bei einer Reise nach Sri Lanka darf meiner Meinung nach eine Wanderung auf einen Berg nicht fehlen. Ich liebe es einfach auf einem Gipfel zu sitzen und die weite Sicht auf das ganze Land zu genießen.


Worlds End/Horton Plains

Dieser Berg ist eine weitere Alternative zum Adams Peak und ist sehr leicht zu besteigen. Besteigen kann man eigentlich gar nicht mehr sagen. Man fährt mit dem Auto bis zu einer Hochebene, wo ein Rundweg beginnt der bis zum Worlds End führt und später noch einen großen Wasserfall passiert. Die ganze Zeit geht man eigentlich auf einer Ebene.





Diese Wanderung war für mich so unglaublich schön. Die ganze Hochebene ist von Rhododendren bedeckt. Bei uns blühten die Büsche leider noch nicht ganz, aber dennoch merkt man auch hier wieder welch verschiedene Vegetationen Sri Lanka hat.

Am Worlds End angekommen, kann man nur noch stauen! Ich war so überwältigt von diesem Ausblick und Anblick! Weit und breit nur grün bedeckte Berge, darüber ein strahlend blauer Himmel und weit entfernt das Meer. Einfach nur wunderschön!



Adams Peak

Dies ist wohl der bekannteste Berg Sri Lankas. Der 2243m hohe Berg ist eine Pilgerstätte für Buddhisten, Hindus, Muslime und Christen.

Bekannt ist er für den 1,8 Meter langen Fußabdruck der sich auf dem Gipfel an einem Kloster befindet. Buddhisten verehren diesen als Fußabdruck Buddhas.

Leider war ich selbst noch die dort. Ich weiß allerdings, dass diese Wanderung sehr anstrengend ist da man nur Treppenstufen hochsteigt. Besonders empfohlen wird es nachts aufzusteigen um dann bei Sonnenaufgang am Gipfel zu sein. Ich habe schon viele Sonnenaufgänge am Berg erlebt und weiß, dass dies immer ein besonders magischer Moment ist.


Nuwara Eliya

Nuwara Eliya ist das Zentrum des Tees. Die meisten Teeplantagen findet man hier in der Umgebung. Schon auf der Hinfahrt passiert man ellenlange Teeplantagen und Fabriken direkt am Abhang gelegen.

Wer möchte kann eine Führung durch die Teefabriken machen und lernt so die Geschichte und Herstellung des Tees kennen.

Wusstet ihr zum Beispiel , dass der grüne und der schwarze Tee von der selben Pflanze kommen, dass nur die Verarbeitung den Unterschied macht?

Anschließend kann man gemütlich einen frischzubereiteten Tee mit Ausblick auf die Plantagen genießen und natürlich auch welchen für zu Hause mitnehmen.

Wer möchte darf sogar direkt durch die Plantagen spazieren und natürlich dort auch wieder schöne Bilder schießen.



Nimmt man das Auto stand den Zug nach Nuwara Eliya , hat man auch die Chance mehrere Wasserfälle zu sehen. Manche sind auch versteckt und nicht sehr bekannt, wodurch sie teilweise schwierig zu finden sind. Habt ihr aber einen örtlichen Tourguide wird dieser euch bestimmt hinführen.



Als wir in Nuwara Eliya ankamen war ich übrigens sehr überrascht. Ich wusste zwar, dass das Klima hier milder ist, aber nicht, dass es „so kalt“ werden würde. Ich glaube wir hatten es um die 15 Grad. Ich musste mir beim spazieren gehen tatsächlich einen Pullover und eine Jacke anziehen.

Mitten im Zentrum von Nuwara Eliya ist übrigens der Gregory Lake gelegen an dem man einen schönen Spaziergang machen kann. Außerdem findet man im Zentrum der Stadt noch alte englische Gebäude wie z.B das Postamt das im Tudorstil erbaut wurde.


Safari

Ja man glaubt es nicht , aber eine Safari ist auf Sri Lanka auch möglich. Im Yala Nationalpark und Udawalawe Nationalpark könnt ihr z.B Elefanten, Leoparden, Löwen, Büffel und Krokodile beobachten.



Die schönsten Strände


Mein erster Urlaub fand weitestgehend an der Westküste Sri Lankas statt. Das Hotel lag in Bentota. Dort kann man kilometerweit am Meer entlang gehen.

Wer übrigens türkisblaues Wasser wie in der Karibik erwartet ist dort falsch. An der Westküste ist es etwas rauer. Die Strände sind natürlich trotzdem wunderschön. Warmer, weißer Sand unter den Füßen und dazu am besten eine frische Kokosnuss. Ich liebe frische Kokosnüsse und für ein paar Rupien könnt ihr die an fast allen Stränden bekommen.

Am Abend sich noch in den Sonnenuntergang angucken und es ist alles perfekt!



Der jedoch bislang schönste Strand den ich je auf Sri Lanka gesehen habe, liegt im Süden und heißt Dalawella Beach.



Dieser Strand ist ein absoluter Traum und nicht sehr bekannt, weshalb er auch weitestgehend leer ist. Zum Surfen ist er für Erfahrene super. Außerdem gibt es dort eine tolle Swing beziehungsweise Leine an einer Palme die man von einigen Instagram Bildern kennt. Wer ein bisschen Ruhe möchte und nicht unbedingt an den haupttouristischen Stränden liegen muss, ist hier genau richtig.



Genauso wie am Jungle Beach. Das ist eine kleine versteckte Bucht , bei Unawatuna. Dort kommt man allerdings wirklich nur mit einem Roller, Auto oder Tuk Tuk hin.

Das Wasser ist hier ganz ruhig und klar. Und als Smoothie Lover , werde ich dort immer besonders glücklich gemacht. Es gibt dort immer einen kleinen Stand an dem frische Smoothies gemacht werden. Der Mangosmoothie ist mein All-time Favorite!



Fährt man circa 45 min südlicher kommt man nach Mirissa. Mirissa ist einer der haupttouristen Orte und ist für seinen langen weißen Sandstrand bekannt.

Übrigens findet man in der Nähe, in Koggala, die berühmten Stelzenfischer. Leider muss ich dazu sagen, dass dies reiner Profit ist. Um Fotos zu schießen muss man den Fischern Geld zahlen. Und wisst ihr was? Es sind nicht mal richtige Fischer. Möchte man die echten Fischer anfinden, müsste man nachts zum Strand gehen, allerdings ist es dann schwierig mit dem Foto.


Das wohl klarste und türkiseste Wasser findet ihr in Trincolomee . Trinco liegt im Nordosten des Landes und bietet auch einer der schönsten und bekanntesten Tauchspots. Am Pigeon Island gibt es ein Riff an dem Mann Schildkröten und teilweise sogar Haie beobachten kann.


Letztenendes muss ich sagen, dass es so viele unglaublich schöne Strände auf Sri Lanka gibt. Ich glaube ganz egal an welchen Ort man kommt, man findet immer einen schönen Strand und auch kleine Plätze die mal abgelegener sind. Manchmal muss man eben ein etwas längeren Spaziergang in Kauf nehmen.



Das kulinarische Sri Lanka



Denke ich an sri lankisches Essen, läuft mir direkt das Wasser im Mund zusammen.

Die sri lankische Küche ist so vielfältig, dass man ständig was Neues ausprobieren muss.

Denke ich an die ceylonische Küche, denke ich direkt an Gewürze, Vielfalt, tolle Gerüche und frische Zutaten.

Auf Sri Lanka findet man übrigens an jeder Straßenecke ein Restaurant, kleinen Shop oder Street Food.

Das beste Essen habe ich bislang immer an der Straße bekommen, sprich nicht in schicken Restaurants sondern in „offenen Küchen“ und kleinen Standwägen. Denn dort kaufen auch die Sri Lanker ihr Essen, wenn sie mal nicht selber kochen möchten. Dementsprechend sind die Gerichte und Snacks eben wirklich nach sri lankischer Art gekocht.

Geht man nämlich in ein Restaurant , kann es öfter passieren , dass das Essen etwas verwestlicht ist, sprich es ist weniger würzig. Aber genau die vielen verschiedenen Gewürze machen doch das Essen aus?!

Außerdem bekommt ihr hier wirklich große Portionen für teilweise nur 1,50 € oder weniger.

Es ist übrigens typisch, dass man viele verschieden Gerichte gleichzeitig ist. Die Basis ist natürlich immer Reis und ein Curry. Dazu gibt es unterschiedliche Beilagen von Gemüse bis verschiedenen Würzpasten.


Da viele aus religiösen Gründen kein Fleisch essen, ist es auch sehr einfach für Vegetarier etwas zu finden.

Wahrscheinlich könnte ich euch jetzt 50 Gerichte und Snacks nennen die ich toll finde aber ich nenne euch mal meine Top 10 die ihr auf jeden Fall probieren solltet:


Roti

Roti ist ein kleines Fladenbrot das man entweder süß oder salzig genießen kann. Ich liebe es mit einem Zwiebel- oder Kokosnuss- Sambol. Das ist eine kleine Paste, in die man das Brot dann dippen kann.


Egg Hoppers

Diese werden auf Sri Lanka gerne zum Frühstück gegessen. Es sind kleine schüsselförmige „Pfannkuchen“ die gerne mit einem angebratenen Ei in der Mitte serviert werden.


Samosas

Kleine frittierte Teigtaschen die mit Gemüse und dann wahlweise noch mit Fisch und Fleisch gefüllt sind. So lecker! Man bekommt diese immer an kleinen Ständen an der Straße.


Vadei

Das sind kleine Linsenpatties die es auch wieder in verschiedenen Varianten gibt.


String Hoppers

Reis-Mehl Nudeln die gedämpft werden. Sie schmecken immer sehr gut zu Curries.


Ala Hodi

Ein Kartoffelcurry mit Zwiebeln, Kokosmilch und Gewürzen.


Dhal

Eines der bekanntesten und meistgegessenen Curries. Es besteht aus Linsen und wird mit Kokosnussmilch, verschiedenen Gewürzen und Knoblauch gekocht.


Watalappan

Ein Kokos-Karamell Pudding mit Vanille und Rosinen! Hmmm…. 😊


Buffalo Curd

Eine Quarkspeise aus Büffelmilch. Gerne wird diese mit Honig übergossen.


Sri lankische Pfannkuchen

Mein alltime favorite in Sachen süß! Diese Pfannkuchen sind ganz anders als die Deutschen. Sie sind weicher und dünner und werden mit einer Kokoskussnuss-Zuckerpaste gefüllt.


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